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Kunststoff Vakuumguss
Vervielfältigung in Bestform und Bestzeit

Dank einer innovativen 1zu1 Vakuumguss-Verfahrenstechnologie können wir aus Silikonformen statt der üblichen 15 bis 20 Teile nahezu »unendlich« viele Teile ausbringen. Damit schließen wir die Lücke zur Serienfertigung.

Das Vakuumgießen ist ein gängiges Verfahren zur schnellen und kostengünstigen Vervielfältigung von Urmodellen. Mit Hilfe der Urmodelle wird eine Silikonform erstellt, die das Gießen mehrerer identischer Teile mit Polyurethan-Gießharzen ermöglicht. Die Nutzung einer Vakuumkammer verhindert Lufteinschlüssen in Form und Werkstück. High-end-beschichtete, mit Additiven verstärkte Silikonwerkzeuge erhöhen die Genauigkeit der Vakuumgiesslinge, reduzieren die Lieferzeiten und zeigen keinen Verschleiß mehr. Deshalb bezahlen Sie bei 1zu1 nur noch einmalig die Initialkosten und nie mehr eine zusätzliche Form – egal wie viele Giessteile Sie benötigen.

Wir orientieren uns an den Serienkunststoffmaterialien und haben derzeit mehr als 50 verschiedene Harze im Einsatz. Die Palette reicht von Hartkunststoffen (verstärkt/unverstärkt) über transparente Teile bis hin zu elastischen Gummiformteilen. Aber auch lebensmitteltaugliche und FAR25 zertifizierte Harze (frühere Norm UL-94 V0, selbst löschend) stehen zur Verfügung.

Mit unseren Verfahrensinnovationen, unserer Werkstoffpalette und unserer Erfahrung halten Sie alle Trümpfe in der Hand:

  • Qualitätsvorteil: Eine neue Silikonbehandlung und verbesserte Polyurethan-Harze liefern Guss für Guss höchste 1zu1 Genauigkeit.
  • Zeitvorteil: Wir produzieren doppelt so schnell durch halbierte Durchlaufzeiten.
  • Kostenvorteil: Sie bezahlen nur eine Form, auch bei Nachbestellungen - bis zu 1000 Teilen
  • Mengenvorteil: Exklusiv bei 1zu1: Eine Form ermöglicht unter Anwendung mit Standard-PU-Harzen die Ausbringung von bis zu 1000 Stück. Vorbei sind die Zeiten, als man nach 15 bis 20 ausgebrachten Teilen eine neue Silikonform brauchte.
  • Dienstleistungsvorteil: Technische Überprüfung der Bauteile, Designüberprüfung, Konstruktions- und Montagemöglichkeiten sowie Funktionstests.

Verstärkung durch Additive

Polyurethane können selbstverständlich (wie auch Serienmaterialien) mit verschiedenen Additiven verstärkt werden. Diese haben oft nicht den selben Effekt wie beim Spritzgießen, da beispielsweise Glasfasern nicht »gerichtet« sind.

  • Glasfasern/Glasfasermatten bis zu einem Gewichtanteil von 20 Prozent sind möglich. Sie bewirken meist keine höhere Festigkeit sondern eine größere Härte, höhere Formstabilität und teilweise eine höhere Temperaturformbeständigkeit. Glasfasern senken jedoch die Bruchdehnung!
  • Kohlefaser/Kohlefasermatten
  • Sand

Echt. Lebensmittelecht.

Wir verfügen über spezielles Know-how für Prototypen aus lebensmittelechten Kunststoffen und Silikonen. Diese von der Food and Drug Administration (FDA) zugelassenen Basiswerkstoffe helfen dabei, eine FDA Zulassung für das jeweilige Teil zu beantragen.

Die Dokumentation für die FDA Zulassung können wir unseren Kunden übergeben, damit sie den FDA-Antrag stellen können. Der Terminus „lebensmittelecht“ bezeichnet in diesem Zusammenhang Werkstoffe, die auf Grund ihrer physischen Zusammensetzung gesundheitlich unbedenklich sind und keine geruchliche oder geschmackliche Wirkung auf Lebensmittel haben. Das bringt neue Verwendungsmöglichkeiten für Prototypen und Kleinserien in der Haushaltsgeräte-Industrie.

So haben wir zum Beispiel für einen namhaften Kaffeemaschinenhersteller den Einsatz eines transparenten Polyurethan-Werkstoffs im Vakuumguss getestet. Mit den lebensmittelechten Farben können Kunststoffteile in praktisch jedem gewünschten Farbton produziert und auf die strengen Zulassungsbestimmungen der amerikanischen Food and Drug Administration angepasst werden.

Weichteile in Silikon und Gummi

Auch biegsame Teile, wie etwa Schläuche oder Dichtungen aus Silikon, können nun lebensmittelecht von 1zu1 hergestellt werden, in beliebigen Farben und in Shore-Härten zwischen 10 A und 70 A.

Zur Wahl stehen Elastomer-Materialien (PU-Gummi) in verschiedenen Härten von 35 - 100 Shore A. Bei thermoplastähnlichen Materialien sind die Härten von 45–85 Shore D wählbar. Typische Anwendungsgebiete sind Gehäuse, Abdeckungen, Dichtungen, Verkleidungen für den Fahrzeug-Apparatebau, Gießereimodelle, Modell- und Prototypenbau, Formrohre, Schläuche, …