Oberflächentechnik bei Urmodellen und deren Anwendung in der Fertigungskette

Je nach gewählter Technologie sind unterschiedliche Oberflächen möglich:

Oberflächenfinish auf Lasersinterteilen

Lackieren

Lackieren

Bauteile können in jeder Wunschfarbe lackiert werden.

Dicht infiltrieren

Dicht infiltrieren

Beim Abkühlen der Lasersinterteile entstehen Mikrorisse, welche die Dichtheit von dünnwandigen Teilen beinträchtigen können. Deshalb bieten wir als Option "dicht infiltrieren" der Teile in einem Tauchverfahren an. So kann das Dichtmittel auch an unzugängliche Stellen angewendet werden, die mit Lackieren nicht erreicht werden können.

Gleitschleifen (Trovalisierung)

Gleitschleifen (Trovalisierung)

Gleitschleifen wird angeboten, um die leicht sandraue Oberfläche etwas zu glätten. Das Verfahren bietet an exponierten Kanten den größten Effekt und bearbeitet in erster Linie außenliegende Flächen der Teile. Einigermaßen robuste Teile aus PA2200 oder PA3200 GF bis zu einer Kantenlänge von 150 mm können mit diesem Verfahren bearbeitet werden. Für sehr filigrane Teile empfehlen wir dieses Verfahren nicht. Bei Fragen zur Machbarkeit kontaktieren Sie uns bitte gerne mit einem Datensatz.

Spritzkitt

Spritzkitt

Lasersinterteile werden normalerweise aus Polyamiden hergestellt und können daher nur schwer gefinisht werden. Sehr einfach ist es jedoch, die Bauteile in Wunschfarben zu lackieren. Durch die saugende Oberfläche dringt der Lack leicht ins Bauteil ein und durchfärbt es nahezu. Die Kosten dafür sind minimal. Jede Farbgebung ist möglich.

Um die Lasersinterteile mit besseren Oberflächen zu versehen, können sie mit Spritzkitt behandelt und dann farbig lackiert werden. Leichte Oberflächenmängel sind aufgrund des rauen Ausgangsmaterials allerdings möglich. Die feine Baustufung liefert aber in jedem Fall ansprechende und zugleich kostengünstige Modelle.

Softtouchlackierung

Softtouchlackierung

Die Softtouchlackierung gibt dem Bauteil eine besondere Haptik, die sich wie eine leichte Gummierung anfühlt. Dabei bringen wir spezielle Lacke in Schichtdicken im Zehntelmillimeterbereich transparent auf ein gefärbtes Modell oder ein durchgefärbtes Vakuumgießteil auf. Dieser Prozess entspricht exakt dem des Serienverfahrens.

Tampondruck

Tampondruck

Hier wird ein Klischee eingefärbt und dann mit einer Rakel die überflüssige Farbe abgezogen, damit nur in den eingeäzten Vertiefungen Farbe bleibt. Der Silikontampon fährt auf das Klischee, nimmt die Farbe aus den Vertiefungen auf und überträgt sie anschließend vom Tampon auf das Teil.

Siebdruck

Siebdruck

Über einen Rahmen werden Siebgewebe aus Chemie-, Naturfasern oder Metalldrähten gespannt. Die Feinheit des Gewebes und die Fadenstärke orientieren sich an der Druckauflösung und an der Viskosität des Lackes. Auf das Siebgewebe wird die Schablonenschicht manuell oder fotomechanisch aufgetragen, dabei bleibt das eigentliche Druckmotiv offen. Durch diese offenen Stellen wird die Farbe auf das Teil gedruckt (man fährt dabei mit einer Gummirakel über das Sieb). Aufgrund des Siebgewebes sind alle Strukturen gerastert. Die Elastizität der Siebe garantiert höchste Passgenauigkeit und damit sehr gute Druckergebnisse.

Laserbeschriftung

Laserbeschriftung

Für Modelle, die mit einer Lackschicht überzogen sind. Durch das gezielte Lasern des Schriftzuges wird an dieser Stelle der Lack wieder abgetragen und die drunter liegende Oberfläche kommt in ihrer ursprünglichen Farbe zum Vorschein. Als Basis für die Laserbeschriftung benötigen wir einen PDF-Datensatz des Schriftzuges und eine Bilddarstellung mit exakten Maßen der Schrift und Platzierung auf dem Bauteil. Diese Methode ist auch z. B. auch auf gekrümmten Oberflächen möglich.

Oberflächentechniken im STL Finish

Lackieren

Lackieren

Bauteile können in jeder Wunschfarbe lackiert werden.

Softtouchlackierung

Softtouchlackierung

Die Softtouchlackierung gibt dem Bauteil eine besondere Haptik, die sich wie eine leichte Gummierung anfühlt. Dabei bringen wir spezielle Lacke in Schichtdicken im Zehntelmillimeterbereich transparent auf ein gefärbtes Modell oder ein durchgefärbtes Vakuumgießteil auf. Dieser Prozess entspricht exakt dem des Serienverfahrens.

Tampondruck

Tampondruck

Hier wird ein Klischee eingefärbt und dann mit einer Rakel die überflüssige Farbe abgezogen, damit nur in den eingeäzten Vertiefungen Farbe bleibt. Der Silikontampon fährt auf das Klischee, nimmt die Farbe aus den Vertiefungen auf und überträgt sie anschließend vom Tampon auf das Teil.

Siebdruck

Siebdruck

Über einen Rahmen werden Siebgewebe aus Chemie-, Naturfasern oder Metalldrähten gespannt. Die Feinheit des Gewebes und die Fadenstärke orientieren sich an der Druckauflösung und an der Viskosität des Lackes. Auf das Siebgewebe wird die Schablonenschicht manuell oder fotomechanisch aufgetragen, dabei bleibt das eigentliche Druckmotiv offen. Durch diese offenen Stellen wird die Farbe auf das Teil gedruckt (man fährt dabei mit einer Gummirakel über das Sieb). Aufgrund des Siebgewebes sind alle Strukturen gerastert. Die Elastizität der Siebe garantiert höchste Passgenauigkeit und damit sehr gute Druckergebnisse.

Laserbeschriftung

Laserbeschriftung

Für Modelle, die mit einer Lackschicht überzogen sind. Durch das gezielte Lasern des Schriftzuges wird an dieser Stelle der Lack wieder abgetragen und die drunter liegende Oberfläche kommt in ihrer ursprünglichen Farbe zum Vorschein. Als Basis für die Laserbeschriftung benötigen wir einen PDF-Datensatz des Schriftzuges und eine Bilddarstellung mit exakten Maßen der Schrift und Platzierung auf dem Bauteil. Diese Methode ist auch z. B. auch auf gekrümmten Oberflächen möglich.