Macher, Materialien, Möglichkeiten.


Andreas Tschemernjak ist bei 1zu1 Leiter der Konstruktion und mechanischen Bearbeitung. Im Interview erzählt er unter anderem, was die Arbeit in der Spritzgießerei ausmacht.


Andreas, ganz allgemein gesprochen: Was macht 1zu1?
Wir lassen Ideen und Vorstellungen unserer Kunden aus den Bereichen Haushaltstechnik, Medizin und Industrie Realität werden. Bei uns wird gebastelt, gefeilt, gedruckt bis alles funktioniert oder seinen Platz in einer Baugruppe gefunden hat. Zum Schluss setzen wir diese Ideen in Originalmaterialien und sehr seriennahen Spritzgusswerkzeugen um.


Die offene Stelle ist in der Konstruktion angesiedelt. Wie ist hier die Zusammenarbeit organisiert?
Wir arbeiten eng mit unserem Vertrieb und den Kunden zusammen. Artikel werden auf Machbarkeit geprüft, Verbesserungsvorschläge werden eingebracht und Konzepte für die Umsetzung ausgearbeitet. Danach konstruieren wir ein Werkzeug und übergeben es an die mechanische Bearbeitung.


Was umfasst dein Aufgabenbereich konkret? 
Ich überprüfe verschiedenste angefragte Artikel auf ihre Machbarkeit, schätze die Aufwände für ein Spritzgusswerkzeug ab und konstruiere sie und deren Hilfsmittel wie 3D-Druckvorrichtungen. Spannend wird es immer, wenn der Werkstoff Aluminium auf feine oder aufwändige Geometrien trifft und die Fertigung kritisch wird. Das Ergebnis ist dann oft umso beeindruckender.


Wie ist der Spirit am Unternehmenssitz in Dornbirn?
Wir sind ein perfekt eingespieltes, großes Team und die Atmosphäre ist toll. Unsere neue Kantine ist ein echter Treffpunkt für alle geworden, an dem wir uns täglich austauschen.


Welchen fachlichen Background hast du?
Ich habe meine Lehre bei einem größeren Werkzeugbauer in Vorarlberg als Werkzeugmechaniker absolviert. Nach der Lehrzeit habe ich in diesem Unternehmen weitere vier Jahre als Schleifer gearbeitet und meine Prüfung zum Meister in Maschinen und Fertigungstechnik abgelegt. Danach hat es mich in einen kleineren Formenbau gezogen. Auf der Lustenauer Kilbi hat mich ein Mitarbeiter von 1zu1 gefragt, ob ich Interesse hätte bei 1zu1 zu konstruieren. 2008 habe ich mich vorgestellt und war vom ersten Moment an begeistert. Ich hatte die Möglichkeit, alle meine Erfahrung einzubringen. Ich konnte beim Aufbau und Ausbau des Rapid-Tooling-Segments mitwirken und habe seit 2020 die leitende Funktion der Konstruktion und der mechanischen Bearbeitung inne. 


Das Beste an deinem Job?
Meine Aufgaben sind sehr abwechslungsreich. Bei uns in der Konstruktion wird einem auf keinen Fall langweilig. Im Gegenteil: Jeden Tag ist es extrem spannend zu sehen, welche Ideen und Vorstellungen wir mit den Möglichkeiten aus der Tooling-Welt umsetzen können. 


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