Fräse mit Technik in die Zukunft


Bernd Patscheider ist Fertigungsleiter bei 1zu1 im Bereich Mechanische Bearbeitung und Rapid Tooling. Im Interview gibt er Einblicke in sein Tätigkeitsfeld und ins Anforderungsprofil der ausgeschriebenen Stelle.


Bernd, ganz allgemein gesprochen: Was macht 1zu1? 
Wir verleihen Ideen einen Körper – mit verschiedensten Verfahren. In meinem Bereich machen wir das mit modernsten Dreh- und Fräsmaschinen.


Die offene Stelle ist in der Fertigung angesiedelt. Wie ist hier die Zusammenarbeit organisiert? 
Bestellt ein Kunde, wird in der Arbeitsvorbereitung ein Auftrag ausgelöst und unsere Maschinerie setzt sich in Gang. Wir bekommen Arbeitspapiere mit allen auftragsrelevanten Infos und dann wird in Windeseile programmiert, gefräst, geprüft und geliefert.


Was umfasst den Aufgabenbereich eines CNC-Fräsers konkret? Was muss jemand mitbringen, der als CNC-Fräser bei 1zu1 arbeiten möchte? 
Unsere CNC-Fräser haben einen sehr abwechslungsreichen Alltag. Sie machen eigentlich von A bis Z alles selber. Sprich, das Rohmaterial vorbereiten und aufspannen, die Maschine rüsten, das NC-Programm erstellen und auf der Maschine abarbeiten, das entstandene Teil überprüfen und für den Versand oder die Weiterverarbeitung fertigmachen ... und das oft bei Stückzahl 1! Ein CNC-Fräser, der unser Team verstärken möchte, sollte eine abgeschlossene Ausbildung als Zerspaner oder Ähnliches haben, die Abwechslung lieben und Spaß an neuester Technik haben. Unser eingesetztes CAM-Programm und die automatisierte Fertigungszelle sind einfach zu bedienen und für Interessierte im Handumdrehen zu erlernen.


Wie ist der Spirit am Unternehmenssitz in Dornbirn? 
Bei 1zu1 zählt nicht nur modernste Technik, sondern auch das Team. Das Arbeitsumfeld ist extrem motivierend und kollegial. Man merkt es an unserer Kantine: Hier wird gegessen und gelacht.


Welchen fachlichen Background hast du und welche Erfahrungen sind bei den Kollegen im Bereich CNC-Fräsen von Vorteil? 
Ich selbst habe eine vierjährige Lehre als Werkzeugmechaniker abgeschlossen. Habe dann meinen Lehrherrn verlassen und in einem kleinen Werkzeugbaubetrieb gearbeitet, wo wir zu zweit so ziemlich alles selber gemacht haben – von der Konstruktion über die Teilefertigung und den Zusammenbau bis hin zur Bemusterung auf der Spritzgussmaschine. Das war eine sehr lehrreiche Zeit für mich, in der ich auch die Meisterprüfung zum Mechatroniker abgelegt habe. 2005 bin ich dann zu 1zu1 gekommen und durfte beim Aufbau des Rapid Tooling Segments sehr stark mitwirken – und das mache ich eigentlich bis heute. Bei unseren zukünftigen KollegInnen ist wichtig, dass sie die Technologie, das Zerspanen und die NC-Maschine verstehen und einfach neugierig sind. Ob sie jemals zuvor CAM programmiert haben oder nicht, spielt keine Rolle. Das ist einfach zu erlernen und das nötige Wissen wird von unseren Teammitgliedern gerne vermittelt und weitergegeben.


Das Beste an deinem Job?
Ich durfte von Anfang an aktiv mitgestalten und optimieren, erweitern, verändern und formen – das macht mir bis heute großen Spaß! In Bezug aufs Fräsen: modernste Ausstattung, sehr starkes CAM Programm, Abwechslung beim Teilespektrum und meist nur Stückzahl 1, oder ab und zu Mal eine Kleinserie bis zu 20 Stück. Da wird´s nie langweilig.


Interview als PDF

Wäre das was? Dann melden Sie sich bitte. Wir freuen uns auf Ihre aussagekräftige Bewerbung.

Jetzt bewerben!