PROJET HD 3500+
Multijet-System von 3D-Systems

Diese Technologie wurde 2012 neu installiert und dient bei 1zu1 Prototypen hauptsächlich der Erzeugung verlorener Modelle, die aus einem Acrylat-Photopolymer hergestellt werden. Diese Technik basiert auf jener des MJM-Verfahrens (MultiJet Modeling), hat jedoch den Vorteil, dass ein zweiter Werkstoff (Wachs) als Stützmantel das Bauteil unterbaut und ummantelt. Das Stützwachs wird nach dem 3D Druck weggeschmolzen.

Mit ProJet HD 3500 plus gedruckten Bauteilen werden hohe Genauigkeiten und saubere Oberflächen erzielt, die sich dann in den gegossenen Metallbauteilen wiederspiegeln. Weiters ist es möglich, dünne Wandstärken unter 1mm zu realisieren.

Durch den Einsatz dieser 3D-Drucktechnik, als Herstellungsmethode für verlorene Modelle, lassen sich höhere Genauigkeiten der Gussteile realisieren. Bei fast allen bisher gefertigten Bauteilen, konnten wir die angegebenen Toleranzwerte nach VDG P690 A3 erreichen. Wir kommen damit den im Druckguss üblichen Toleranzen schon sehr nahe.

  • Anlagenbauraum L 298 x T 185 x H 203 mm
  • Auflösung 750 dpi
  • Schichtenstärke 0,029 mm

Ein Fügen von größeren Bauteilen ist aufgrund der Verzugs- und Schwundproblematik und aus Kostensicht nicht sinnvoll.