SLS Urmodell, Miniaturameise ErfolgsmodellDie Verfahren für individuelle Prototyp-Lösungen spiegeln die große Bandbreite unseres Know-Hows. Mit Stereolithografie, 3D-Druckverfahren oder Lasersintern realisieren wir funktionstüchtige Modelle in allen Wunschfarben und in bester Qualität. Dabei nutzen wir modernste CAD/CAM Technologien und garantieren eine schnelle, genaue und konturentreue Herstellung. Technische und terminliche Präzision sowie Lieferung frei Haus (auch für Kleinmengen kein Zuschlag) entlasten Sie rundum. Ihr Modell wird zum Erfolgsmodell! |
Laser Sintering (LS)
Laser-Sintern ist bekannt als die Technologie für den kürzeste Weg von der Idee zur Marktreife eines Produktes. Durch die stetige Verbesserung dieser Technik, hat dieses Verfahren den Weg zum e-Manufacturing – der schnellen, flexiblen und kostengünstigen Produktion von Teilen direkt aus elektronischen Daten für alle Phasen des Produktlebenszyklus – geschafft! Folgende Anlagen sind bei uns installiert:
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Projektbeispiel Lasersintering – Detailgenauigkeit für ein Bodenstaubsauger Modell
GewindeHerausdrehbar - Laser gesintertes Innen- und Außengewinde ab M3 möglich.
SchlitzeAb 0,4 mm konstruierter Breite sind Schlitze darstellbar.
RundbereicheAb 0,5 mm Durchmesser herstellbar. Aufgrund des Laserdurchmessers (0,45 mm) sind kleinere Durchmesser nicht darstellbar.
FilmscharniereVoll funktionstüchtig. Durch das Versintern von nur 2 Bauschichten, à 0,1 mm » Dicke 0,2 mm.
WandstärkenSimulation herstellbarer Wandstärken. Ab 0,4 mm darstellbar.
FarbeSLS-Teile sind mit geringem Aufwand in allen Wunschfarben lackier- und versiegelbar (100%)! |
Laser Sintering wird vorwiegend für die Herstellung von Funktionsprototypen ohne besondere Oberflächenanforderung verwendet. Dabei kommen im Wesentlichen Thermoplaste sowie Metalle zum Einsatz. Der Modellaufbau erfolgt beim LS durch schichtweises lokales Versintern bzw. Verschmelzen von pulverförmigen Werkstoffschichten mit fokussierter Laserstrahlung. Bei 1zu1 Prototypen ist die Anlagentechnik des Herstellers EOS Elektro Optical Systems (Planegg bei München) installiert. Die größte bei 1zu1 Prototypen installierte Anlage verfügt über einen Bauraum von 350x350x620 mm. Größere Bauteile sind problemlos durch Fügen und Verkleben herstellbar. Wir fertigen auf unserer Anlage Polyamid-Urmodelle mit und ohne Glasverstärkung. Die bisher aus Polystyrol hergestellten Modelle können inzwischen in höherer Qualität im 3D-Druck (Voxel-Jet) aus PMMA hergestellt werden. Bei der EOS-Technik wird für die Werkstoffzufuhr und die Arbeitsplattform ein oben offener Beschichter in Trichterform verwendet. Der Beschichter dient als Pulverreservoir. Zwei unten angebrachte Klingen verteilen das Pulver und sorgen dort für eine ebene Pulverschicht definierter Stärke (0,10 mm). Nachdem eine Pulverschicht aufliegt, wird der Laserstrahl so gesteuert, dass auf der Oberfläche der Pulverschicht ein thermisches Abbild des aktuellen Querschnitts entsteht. Überhängende Strukturen ohne StützgeometrieDas unbeeinflußte Pulver unterstützt die jeweils folgende Pulverschicht. So können auch überhängende Strukturen, ohne Stützgeometrien (im Vergleich zu SLA/STL, 3DP oder FDM) gefertigt werden. Die Relativbewegung zwischen Laserstrahl und Pulverbett erfolgt durch optische Ablenkungssysteme (Scanner), die den Strahl steuern. Anschließend wird das Objekt um eine Schichtstärke abgesenkt, die nächste Pulverlage aufgetragen, aufgeheizt und belichtet. Dieser Prozess wird bis zur Fertigstellung des Objekts wiederholt. Beim SLS kommen Laserstrahlquellen zum Einsatz, die infrarote Laserstrahlung emittieren. Das zu fertigende Objekt wird vor der Herstellung, wie bei der Stereolithografie, in zweidimensionale über einander liegende Querschnitte zerlegt. Sintern, ein Prozess aus Temperatur und ZeitSintern beschreibt generell thermisch aktivierte Festkörperdiffusionsprozesse, für den die Faktoren Temperatur und Zeit wesentliche Größen der thermisch induzierten Platzwechselvorgänge sind. Die Bezeichnung Sintern trifft für die ablaufenden Vorgänge beim Rapid Prototyping nicht vollständig zu. Hier kommt es zusätzlich zur Anschmelzung der Pulverpartikel. Allerdings hat sich diese Terminologie zur Verfahrensbeschreibung etabliert. Termintabelle Lasersintern
Bei der „Schnellen Fertigung“ (engl. Rapid Manufacturing RM) werden Bauteile und Serien schnell und flexibel in werkzeugloser Fertigung direkt aus CAD-Daten hergestellt. Die im RM erzeugten Lasersinterkomponenten mit oder ohne Glasverstärkung werden immer mehr im Anlagen- und im Vorrichtungsbau eingesetzt. Gerne zeigen wir Ihnen diese Anwendungen bei einem Besuch in unserem Unternehmen. |
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