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FDM-Teil mit Stützgeometrie (dunkle Bereiche) Bild: Realisiertes Objekt, Koffer |
Fused Deposition Modeling (FDM)FDM beschreibt den Werkstückaufbau durch das Extrudieren
eines aufgeschmolzenen, drahtförmigen Ausgangswerkstoffs.
Es können Schichtdicken zwischen 0,25mm und 0,125mm sowie
minimale Wandstärken bis 0,5mm realisiert werden. Generell
sind sämtliche schmelzbaren Werkstoffe verarbeitbar.
Der über eine Heizdüse auf Temperaturen geringfügig über
der Schmelztemperatur aufgeheizte Werkstoff wird auf eine Trägerplatte
bzw. auf die zuletzt erzeugte Schicht aufgetragen. Anschließend
erfolgt ein Absenken der Trägerplattform zum Auftragen der nächsten
Schicht.
Stützgeometrie für überhängende Strukturen
Zwei Heizdüsen mit jeweils unterschiedlichen Drahtrollen dienen zur Generierung
des Modells. Die eine Rolle sorgt für das Auftragen des Stützmaterials,
die andere unterstützt den eigentlichen Aufbau des Urmodells. Die Stützgeometrie
wird in Folge in einem biologisch abbaubarem Wasserbad mit Ultraschall entfernt.
Bisher werden allerdings aufgrund ihrer geringen Schmelztemperatur überwiegend
ABS (ABS-Materialdatenblatt) und
PC eingesetzt. Hergestellt werden dabei Modelle für die Weiterverarbeitung
in Modellausschmelzverfahren, wie zum Beispiel im Feinguss.
Zusätzlich besteht
seit kurzem die Möglichkeit, Bauteile aus PPSU herzustellen.
Dies kommt speziell bei höher Temperatur beständigen Bauteilen zum
Einsatz. Standard bei 1zu1 Prototypen ist jedoch ABS mit 0,254mm-Schichten
verarbeitet.
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(1) Stütz- oder Modellmaterialrolle
(2) Heizkopf
(3) Bauteil
(4) Plattform |
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