
SLS Urmodell, Miniaturameise

SLS Urmodell, Staubsauger

Hörgerät gebaut im HR-Mode
Urmodelle mittels Rapid Prototyping (RP) zu erstellen, spart Zeit. Einige Verfahren haben sich über die Jahre etabliert und als optimal herausgestellt. Bei 1zu1 Prototypen stehen die gängigen Technologien zur Urmodellerstellung ständig im Haus zur Verfügung: Derzeit sind es Stereolithografie, Selective Laser Sintering, 3D-Drucken sowie Fused Deposition Modeling. Unsere Anlagen und Werkstoffe sind dabei immer up-to-date..
Alle Verfahren werden von uns in-house angewendet und befinden sich in unserem Rapid-Prototyping-Center, welches nach Terminvereinbarung gerne besichtigt werden kann.
Allen Verfahren gemeinsam ist ein schichtweiser Materialaufbau zur Erzeugung der Bauteile. Grundlage dafür ist die Bereitstellung von Geometrien auf der Basis von 3DCAD- oder STL-Daten.
Die Verfahren sind komplex und jedes davon hat seine Vor- und Nachteile. Je nach Verfahren und Material sind die Modelle für unterschiedliche Einsatzzwecke geeignet. Für die Vervielfältigung von Urmodellen kommen oft gießtechnische Nachfolgeverfahren zum Einsatz, die sowohl für Kunststoffteile wie auch für Metallgussteile angewendet werden können.
Gerne beraten wir Sie und zeigen Ihnen das optimale Verfahren für Ihr Urmodell.
| Verfahren | Werkstoff | Verfügbarkeit, Verwendung, Verarbeitung |
|---|---|---|
| Stereolithografie (STL/SLA) | Fotopolymere ABS-ähnlich, transparent und UV-stabil, flexibel | verfügbar; das am häufigsten angewandte Verfahren; abhängig von den gewählten Werkstoffen; als direkt verwendetes Modell oder für nachfolgende Abformprozesse, wie z.B. Vakuumguss mit Silikonformen |
| Selective Laser Sintering (SLS) | PA-Polyamid PA-GB (gefüllt) Zusätzlich: Gummi in Shore A Härten 50, 60, 70, 80 | verfügbar; für erste Funktionsprototypen aus PA ohne Farb- und Oberflächenanforderungen; nachfolgender Vakuumguss ist möglich, aber nur mit erhöhtem Aufwand für die Oberflächenbearbeitung; beim Werkstoff Gummi stehen verschiedene Farben zur Wahl |
| PS-Polystyrol | verfügbar, aber heute kaum mehr verwendet; alternativ empfehlen wir das 3D-Druckverfahren mit Voxeljet | |
| Metalle | verfügbar, für Formeinsätze (meist teurer als die herkömmliche Erstellung mit Werkzeugmaschinen) | |
| Keramik | nicht verfügbar, in der Entwicklung | |
| 3D-Printing | inVision Si2 PMMA | verfügbar, Funktionsmodelle, Modelle für den Vakuumguss und für das Wachsausschmelzen Vakuum Differenzdruck Verfahren (VDD), Archtekturmodelle und Modelle in unterschiedlichen Farben (Z-Corp). |
| Voxeljet Acrylat-Wachs Gemisch | verfügbar; Herstellung von verlorenen Modellen für den Metallguss sowie von Konzeptmodellen zur direkten Anwendung im Design; hohe Genauigkeit durch Bauschichtung von 0,08 mm und 600 dpi-Druckkopf | |
| Fused Deposition Modeling (FDM) | Thermoplaste | verfügbar, für Funktionsprototypen aus ABS und PC. ABS-Teile für den nachfolgenden Feinguss bzw. das Vakuum Differenzdruck Verfahren (VDD) |
| Datentransfer | |
| Datenbearbeitung | |
| Urmodell | |
| Oberflächentechnik (optional) | |
| Rapid Prototyping Kunststoff | Rapid Prototyping Metall |
Erstellung Urmodell und dessen Weiterverwendung in der Rapid Prototyping Prozesskette
Fachglossar:
Rapid Prototyping (RP) - direkte Modellherstellung auf der Basis von Konstruktionsdaten.
Vorteile gegenüber konventionellen Verfahren: