Die 1zu1 Prototypen-Empfehlung sind immer öfter
HSC-gefertigte Werkzeuge. Aus Erfahrung bietet dieses Verfahren gegenüber
einer Fertigung von Werkzeugformeinsätzen in Epoxidharz zusätzliche
wesentliche Vorteile.
Die Kosten sind zwar meist etwas höher und die Oberflächenbeschaffenheit
entspricht nicht ganz der eines Serienwerkstücks. |
High Speed Cutting (HSC) Verfahren
Mittels
High Speed Cutting Verfahren werden Werkzeuge für die Herstellung
von Kleinserien bis zu 10.000 Stück in Originalkunststoff
hergestellt. Technische Exaktheit und die Verwendbarkeit nahezu
aller Serienmaterialien überzeugten uns, dieses Verfahren
unseren Kunden als Empfehlung weiter zu geben.
Die Werkzeugformeinsätze werden hier nicht im Rapid Prototyping
Prozess
hergestellt, sondern in einem spanenden Verfahren realisiert.
Technische Exaktheit mit HSC
Dieses Verfahren bringt jede
Menge Vorteile mit sich. Es sind nahezu alle Serienmaterialien
für die Fertigung verwendbar und die Spritzbedingungen stimmen weitgehend
mit jenen von Serienwerkzeugen überein. Rasche Durchlaufzeiten ergeben auch
bei mehr als 1000 Stück ein optimales Ergebnis. Die gefertigten Spritzgießteile überzeugen
durch technische Exaktheit. Etwas teurer als die Werkzeugfertigung mit Epoxidharz,
liegt die Kostenersparnis gegenüber Einfach-Serienspritzgusswerkzeugen dennoch
bei 40 bis 70 Prozent.
Aluminium oder Stahl?
Im Normalfall werden Werkzeugformeinsätze
in Aluminium gefertigt. Ungehärtete
Stahleinsätze kommen nur für spezielle Anforderungen in Frage. Der
Vorteil von Aluminium liegt auf der Hand. Aluminiumwerkzeuge für den Kunststoffspritzguss
sind kostengünstiger und exakte Formengeometrie sowie schnelle Verfügbarkeit
sprechen für deren Verwendung.
Auf Stahleinsätze wird nur dann zurück gegriffen, wenn die gewünschte
Ausbringungsmenge oder der ausgewählte Kunststoff dem Einsatz von Aluminium
widersprechen. |
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