Das Epoxidharz-Verfahren bietet zwei wesentliche Vorteile:

  • kurze Lieferzeit
  • große Kostenersparnis für einfache Werkstücke

Nicht empfehlenswert bei:

  • Gusstemperaturen über 230°C
  • einer Produktion von über 200 Stück
  • genauer Maßhaltigkeit
  • exakten Oberflächen

Dieses Verfahren wird mit Unterstützung unserer Partnerunternehmen angeboten.

Epoxidharz-Verfahren

Zur Fertigung von Prototypen in Originalwerkstoffen greifen wir unter anderem auf das Epoxidharz-Verfahren zurück. In rund drei Wochen liefern wir Vorserien mit großer Kostenersparnis gegenüber dem klassischen Produktionsprozess mit herkömmlicher Werkzeugfertigung.

Zur Herstellung von Epoxidharz-Werkzeugen wird in einem ersten Schritt ein exaktes Urmodell hergestellt. Über mehrere Verfahrensschritte entsteht der fertige Formeinsatz aus, mit Aluminium angereichertem, Epoxidharz. Erzeugt werden dabei zwei Negativhälften die, in Stammformen eingebaut, die Grundlage für den optimalen Kleinserien-Spritzguss darstellen.

Verfahren für Kleinstserien

Dieses effiziente Verfahren mit einer Kostenersparnis von bis zu 70 Prozent gegenüber klassischen Einfach-Serienspritzgießwerkzeugen bringt einen weiteren wesentlichen Vorteil: Die rasche Lieferzeit von Prototypen. In drei bis vier Wochen sind die Prototypen in Originalkunststoff fertig.

Ein Aspekt spricht für eine sehr spezifische Verwendung von Epoxidharz-Verfahren: Die im Vergleich zu Metall geringe Wärmeleitfähigkeit von Epoxidharz bedingt neben materialeigenen Faktoren einen komplizierten Gussprozess.

Ökonomisch sinnvoll können daher einfache Teile bis maximal 200 Stück hergestellt werden.

 

High Speed Cutting