Qualitätsangaben im Prototypen MetallgussVier Qualitätsmerkmale bestimmen den Rapid Prototyping Feinguss:
|
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
3D Drucken Bauschichtung 0,08 mm, 600 dpi.
»Verlorenes« Modell Fertiges, gereinigtes 3D-Druckmodell. |
Geometrie/Maßhaltigkeit (in mm)Werden verlorene Modelle verwendet, kommt es vor allem auf die exakte und präzise Herstellung an, um eine gute Maßhaltigkeit zu erreichen. Durch den Einsatz der 3D-Drucktechnik können wir eine optimale, hochgenaue Gussteileproduktion bieten. Zwei Systeme von 3D Printern stehen zur Verfügung: a) Voxeljet, 600 dpi, Bauschichtung 0,08 mm: Für Bauteile bis zu einer Kantenlänge von 500 mm. b) Invision Si2, 300 dpi, Bauschichtung 0,04 mm: Für Bauteile mit kleineren Dimensionen mit einer Kantenlänge von ca. 80 mm. Durch die Druckdifferenz im VDD-Verfahren (Vakuum Differenzdruck Verfahren) sind nicht nur dünnwandige Feingussteile gießbar, sondern auch Gusstoleranzfelder bis A3 (VDG P 690) möglich. Die Tabelle zeigt die Nennmaßbereiche mit den dazugehörigen Toleranzfeldern für Genauigkeitsgrade A1 bis A3: |
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Maßtoleranzen für den Feinguss sind über das VDG-Merkblatt P 690, Ausgabe 4 vom Februar 1992 definiert. |
GTA (Gusstoleranz) |
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Toleranzreihen für jeden GusswerkstoffIn der Fertigung beeinflussen die unterschiedlichen Eigenschaften der Werkstoffe die Streubreite der Toleranzfelder. Deshalb gelten in der oben angeführten Tabelle die Genauigkeitsgrade A1 bis A3 für die Werkstoffe Aluminium und Magnesium.
Aufmaßkonstruktion für exakte UmsetzungGenaue Maße und Funktionsflächen empfehlen wir mit entsprechenden Werkzeugmaschinen nachzubearbeiten. Dazu ist eine vorherige Aufmaßkonstruktion (mindestens 1,5mm) am Urmodell erforderlich. OberflächenqualitätDie erzielbare Oberflächenqualität ist abhängig von Urmodell und der Fertigungskette Urmodell-Silikonform-Wachsteile-Keramische Einbettmasse. Eine hohe Oberflächenqualität resultiert aus der keramischen Zusammensetzung mit kleinen Korngrößen. In der Fertigungskette ist eine Erodierstruktur von Ref.-24 (entspricht ca. Ra 1,6 µm bzw. N7) erreichbar. |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
Gießtechniken mit erreichbaren Oberflächenqualitäten(Erodierstruktur, Mittenrauwert Ra und Rauheitskennzahl)*
|
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
*Vgl. A.Frischherz, et.al., Tabellenbuch für Metalltechnik, 2.Aufl., Wien 1988, Seite 76 |
Das VDD-Verfahren mit seiner Oberflächengüte ist im Spitzenfeld der gängigen Gießverfahren angesiedelt. |
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
WerkstoffeigenschaftenDie Werkstoffeigenschaften werden über die Werkstoffnormen/Werkstoffleistungsblätter vorgegeben. Diese können sein: Härte, Zugfestigkeit, Streckgrenze, Dehnung etc. Innere Qualität oder GefügeDurch die gesteuerte Druckdifferenz zwischen Schmelze und Kavität wird die Schmelze in den Hohlraum gesaugt und vermindert dadurch Porositäten und Erstarrungsschrumpfungen. Schwindungsformen können die Fertigstellung beeinflussenBis ein Feingussteil fertiggestellt ist, summieren sich unterschiedliche Einflussgrößen: Urmodellschwindung, Wachsteilschwindung, Keramikschwindung, Metallgussteilschwindung. Bei der Metallgussschwindung sind drei verschiedene Formen zu unterscheiden.
Die für den Modellbauer wichtigste Schwindung ist die feste Schwindung. Die Summe sämtlicher Schwankungen ergibt die Toleranz. Laut VDG P690 können diese von linearen Toleranzen über Wanddickentoleranzen und Form- und Lagetoleranzen bis hin zu Winkeltoleranzen reichen. |
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||