Fachglossar:

Farbnormungssystem

Mögliche Farbangaben nach RAL, NCS oder Pantone

 

Oberflächentechnik bei Metall Prototypen

Mit den von uns gelieferten Prototypen kommen unsere Kunden so nahe wie möglich an die Anforderung der späteren Serienteile heran. Und das in nur wenigen Tagen und Wochen. Folgende Oberflächen sind möglich:

  • Spezialeffekte
  • Partielle Lackierungen der Prototypen
  • Metalliclackierung
  • Strukturierte Oberflächen nach VDI 3400 (Beschreibung der Rauheit von Oberflächen)
  • Hochglanzoberflächen

Bedrucken

Metallgießteile, die im Vorfeld lackiert werden, können auch beschriftet und bedruckt werden. Bei entsprechender Vorbereitung erhöht dies die Durchlaufzeit der Prototypenfertigung um zusätzliche zwei bis drei Arbeitstage.

Tampondruck

Das Klischee wird mit Hilfe eines Farbbehälters eingefärbt. Mit einem Rakel (Messer) wird die überflüssige Farbe wieder abgezogen, nur in den eingeätzten Vertiefungen bleibt Farbe zurück. Der Silikontampon fährt auf das Klischee und nimmt dabei die Farbe aus den Vertiefungen auf. Anschließend wird die Farbe vom Silikontampon auf das zu bedruckende Teil übertragen.

Siebdruck

Über einen Rahmen werden Siebgewebe aus Chemie-, Naturfasern oder Metalldrähten gespannt. Die Feinheit des Gewebes und die Fadenstärke orientieren sich an der Druckauflösung und an der Viskosität des Lackes. Auf das Siebgewebe wird die Schablonenschicht manuell oder fotomechanisch aufgetragen. Das eigentliche Druckmotiv bleibt offen. Das Schablonenmaterial kann beispielsweise eine lichtempfindliche Emulsion sein, die auf das Sieb aufgetragen wird. Belichtet man einen Druckfilm auf das beschichtete Sieb, härtet die Emulsion an den belichteten Stellen aus. Die unbelichteten Stellen werden mit Wasser ausgewaschen. Durch diese offenen Stellen wird die, mit einer Gummirakel über das Sieb gezogene, Farbe durch die Gewebsmaschen auf das gewünschte Material gedruckt. Das Sieb wird abgehoben und der Druck ist fertig. Auf Grund des Siebgewebes sind alle Strukturen gerastert. Die Elastizität der Siebe garantiert höchste Paßgenauigkeiten.

Laserbeschriftung

Laserbeschriftungen werden derzeit nicht angeboten, da es für Prototypenteile mit meist sehr kleinen Stückzahlen von 1-20 und den geforderten Lieferzeiten, kaum Dienstleister für die Umsetzung gibt.

Anodisation von Metall Prototypen

Als Anodisieren bezeichnet man die elektrolytische Oxydation von Aluminium. Bei dieser anodischen Oxidation - auch Eloxal-Verfahren genannt - wird in einem elektrochemischen Vorgang die Oberfläche des Aluminiumwerkstücks in eine Oxidschicht umgewandelt. Diese Schicht ist in ihrer Dicke definierbar und macht die so behandelten Produkte verschleißfest und korrosionsbeständig. Zudem läßt sie die Möglichkeit der farblichen Gestaltung zu. 1zu1 bietet die Möglichkeit einer größeren Farbpalette abseits des Naturtons. Das elektrolytische Zweistufen-Verfahren erlaubt eine breite Skala von Abtönungen von Hellgold über Bronze bis Schwarz.

 
last modified 27.02.2006 © 1zu1 Prototypen GmbH & Co
Rapid Prototyping – Erstellung von Urmodellen – Kunststoff und Metall Prototypen
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